Stosswellentherapie

Extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT) wurde zum ersten Mal im Jahr 1980 in der klinischen Praxis eingeführt. Sie wurde initiativ eingesetzt als Behandlungsmethode für Nierensteine. In den letzten zwei Jahrzehnten wurde die Stosswellentherapie zunehmend auch eingesetzt als Methode für Muskel-/Skeletterkrankungen und zur Stimulation des Knochenwachstums.

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Stosswellentherapie statt Operation oder Kortison- Spritze!

Was ist Stosswellentherapie?

Die Stosswellen sind hochenergetische Schallwellen. Diese sorgen im Körper für eine verbesserte Durchblutung und unterstützen so die Geweberegeneration von Muskeln, Sehnen und Knochen. Es stimuliert also die natürliche Heilung des Gewebes. Als Resultat sieht man oft, dass durch die Anwendung von ESWT eine Operation vermieden werden kann. Chronische Schmerzen werden in kurzen Sitzungen erfolgreich therapiert. Somit erhalten Sie Ihre schmerzfreie Beweglichkeit wieder zurück.

Wie wird es angewendet

Wir haben in unseren Praxen ein mobiles Stosswellengerät, welches von jedem Therapeuten bedient werden kann. Bei der Stosswellentherapie werden durch das Gerät (den Schallkopf) starke Schallimpulse an die zu behandelnde Körperstelle abgegeben. Diese Schallimpulse dringen bis zu

3 cm tief in das Gewebe ein und bewirken dort durch eine lokale Massage eine Mehrdurchblutung. Die Intensität und die Frequenz der Stosswellen kann der Therapeut individuell einstellen. Somit kann die Therapie ganz genau auf Ihre Beschwerden abstimmt werden

Die Therapie dauert nur wenige Minuten. Dies ermöglicht es dem Therapeuten, zusätzlich zur Stosswellenbehandlung, auch noch andere Therapiemethoden in derselben Therapiesitzung anzuwenden.

Wann ist es geeignet?

Stosswellentherapie wird vor allem bei rheumatischen und orthopädischen Beschwerden angewendet. Dies sind zum Beispiel:

  • Fersensporn (Plantar Fasciitis) oder Hackensporn
  • Sehnenverkalkungen
  • Tennisellenbogen (Epicondylitis lateralis)
  • Golferellenbogen (Epicondylitis medialis)
  • Springerknie (Patellaspitzensyndrom)
  • Schmerzen bei Muskelverhärtungen (Triggerpunkte)
  • Schleimbeutelentzündungen an z.B. der Hüfte (Bursitis trochanterica)
  • Heilungsstörungen bei Frakturen
Teil der Behandlung! Nicht die Lösung

Die Stosswellentherapie ist eine gute Methode, um schnell und effektiv Schmerzen zu lindern. Es ist aber als alleinige Therapiemethode meist nicht ausreichend. Beschwerden entstehen oft durch eine Fehl- oder Überbelastung. Deswegen wird die Stosswellentherapie ergänzt durch Dehnungen, Krafttraining und Bewegungsübungen, um Ihren Körper auf die im Alltag und Sport geforderten Belastungen vorzubereiten. Wenn die Belastbarkeit der Strukturen wie Sehnen und Muskeln nicht ausreichend ist, werden die Probleme immer wieder zurückkehren. Unsere Therapeuten stellen darum ein individuell auf Sie abgestimmtes Therapieprogramm zusammen, bestehend aus verschiedenen Therapiemethoden, denn unser Ziel ist es, Ihre Schmerzen dauerhaft zu beseitigen.

Bei der Stosswellentherapie werden durch das Gerät starke Schallimpulse in den Körper gesendet. Dabei kommt es zu einer Art Massage. Die Schallimpulse dringen bis zu 3 cm in den Körper ein und bewirken dort durch die Massage eine Mehrdurchblutung. Die Therapie dauert nur wenige Minuten, ist völlig ungefährlich und findet ohne Anästhesie statt. Sinnvoll sind 1- 2 Anwendungen pro Woche.

 

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